Donnerstag, 3. Januar 2008

Back in Swizerland!

Nach einem entspannten Flug von Calgary nach London, gings eigentlich nur mit Glück weiter von London nach Zürich.

Wie ihr sicherlich auch mitbekommen habt, wurden am 23. Dezember etwa 160 Flüge in Heathrow gestrichen. Ich hatte zum glück nur ca. 2 Stunden verspätung. War mir aber egal, hauptsache mein Flugzeug konnte starten. Sogar meine Koffern sind am gleichen Tag angekommen, wobei ich nach diesem Chaos in Heathrow nicht wirklich damit gerechnet habe.

Nun bin ich bereits wieder eine Woche zuhause, Jet-lag einigermassen überstanden. Aber es kommt mir hier schon alles ein wenig klein vor.

Für mich war dieses halbe Jahr unvergesslich und unbeschreiblich. Nicht mal meine Einträge hier auf dem Blog können dies wiedergeben. Aber nun kann auch ich sagen, es war und wird wohl das beste halbe Jahr in meinem Leben sein, dass ich je erlebt habe. Und ich weiss jetzt bereits, eines Tages wird es zurück gehen...

Die drei grossen Buildings

Donnerstag, letzter Tag in New York
Heute hies es einfach mal ein wenig entspannen. Gesehen hatte ich eigentlich alles, was ich wollte. Nur fehlten mir noch ein paar wirklich gute Pictures der drei grossen Hochhäuser. Somit gings erneut bei strahlend blauem Himmel zum Empire State Building, danach zum Crysler Building und zu letzt noch zum Rockefeller Center. Da fast keine Leute an diesem Tag dort waren, entschied ich mich nochmals hinauf zu gehen. Somit konnte ich nochmals New York von oben bestaunen und erneut war es ein eindrücklicher Ausblick, denn man von dort oben hat.

Anschliessend mussten noch die obligatorischen Souveniers eingekauft werden. Nochmals den Times Square Luft schnuppern. Und bereits war es wieder Abend. Da ich am Freitag um 04:00 aufstehen musste, gings auch relativ früh zu Bett.

Und nun war es auch offiziell, der Traum Amerika ist nun zu ende. Nach dieser unvergesslichen und eigentlich unbeschreiblichen Woche in New York, gehts nun zurück nach klein Luzern ;) Zuerst aber nochmals eine Nacht zurück nach Calgary. Und dann wars vorbei...

Am Broadway und im Madison Square Garden

Mittwoch, 10:00 - 13:00
Für heutte hatte ich keine Pläne gemacht, aber es sollte ganze grosses folgen. Wenn man schon in New York ist, den Broadway um die Ecke hat, dann sollte man doch auch mal eine Theater gesehen haben. Zur Auswahl standen viele, aber ob es noch Tickets gibt, das war wohl die andere Frage. Somit musste ich mich leider entscheiden zwischen Cats, Les Misérables, The Lion King, Mamma Mia! oder das wohl berühmteste und auch am längsten spielenden Theater, The Phantom of the Opera. Achtung, NEIDgefahr!!! ;) Somit ging ich an der Kasse vorbei um zu fragen, ob es noch Tickets hätte für eine der beiden Vorstellungen an diesem Tag oder morgen.

Danach gings dann weiter zur Grand Central Station, die es auch schon manche Kinofilme geschaft hat. Für mich bestes Beispiel der Film Armageddon, wo die Meteoriten die Grande Central Station am Anfang des Filmes zerstörren. Danach wollte ich noch eines der Stadien sehen. Ich entschied mich für das Mets Stadium, kurz ein paar Pictures und wieder zurück. Da ich langsam unter Zeitdruck stand. Denn um 14:00 musste ich bereits wieder am Broadway sein...

14:00 - 00:30
Achtung, NEIDgefahr!!! Die Bühne war parat, der Saal war selbst für die Nachmittagsvorstellung ausverkauft und das legendäre Phantom of the Opera konnte die Bühne betreten! Es war wirklich atemberaubend, 2.5 Stunden dauerte die Auffühung und danach konnte ich von mir behaupten, ich habe Die Besten gesehen. Als wäre solch ein Erreignis nicht schon genug für einen Tag, nein, um 19:30 spielten noch die Knicks (NBA) im Madison Square Garden und natürlich konnte ich auch dort noch ein Ticket ergattern an der Abendkasse. Somit hies es nach dem Broadway noch Basketball im Madison Square Garden. Das Spiel war super. Ein paar schöne Dunks. Es war wirklich ein erlebnisreicher Tag.

Da ich an diesem Tag mehr gesessen bin als gelaufen, lief ich noch zum Empire State Building, dem Crysler Building und dem Rockefeller Center um ein paar Pictures bei Nacht zu machen. Nach ca. 2.5 Stunden fiel ich dann mit diesen Eindrückn ins Bett.

Einen Tag im Central Park

Dienstag, 10:00 - 18:00
Heute gings in einen Teil von New York, der eigentlich ziemlich untypisch ist. New York besteht doch eigentlich nur aus Wolkenkratzern und Taxis. Aber es gibt auch 5% (3.4 Km2) von New York, die aus Natur besteht, der Central Park. Wirklich gross. Eigentlich wollte ich ihn einmal durchqueren, wurde dann aber doch zu gross. Als ging ich wieder zurück zur Subway und fuhr zwei Stationen. Klingt evtl. etwas faul, aber der Park hat eine Länge von 4.1 Km. und beginnt bei der 59th und endet bei der 110th Street. Also konnte man locker die Subway nehmen und zwei Stationen, um wenigsten bis zur mitte des Park zu gelangen ;) Somit lief ich erneut bei wunderschönem warmen (5 Grad) Wetter durch den Central Park.

Eingefleischte Beatles Fans erinnern sich nicht gerne an den 08.12.1980. An diesem Tag wurde John Lennon im Central Park erschossen. Ihm zu ehren wurde hier eine Gedenktafel (Imagine) errichtet, die noch heute mit Rosen und einer Gitarre verzierrt ist. Ich musste dazu natürlich das passende Lied, Imagine von John hören. Dazu beobachtet ich die Leute ein wenig und auch hier war es wieder eine komische drückende Atmosphäre.

Nach rund 4.5 Stunden Natur, gings vom Naturdschungel gings dann zurück in den Stadtdschungel. Kurz was Essen und danach wollte ich vor dem Sonnenuntergang auf der Brooklyn Bridge sein. Es war wirklich traumhaft, die Brooklyn Bridge im Sonnenuntergang zu überqueren. Ich braucht glaub ich etwa eine Stunde, die sich aber wirklich gelohnt hat. Zurück in Manhattan angekommen gings mit dem Subwaydschungel zurück nach Downtown und zum Times Square, der wie immer voll war. Nachdem ich mich etwa 2 Stunden vor dem TV verweilt hatte, wollte ich erneut den Times Square unsicher mache. Wie schon erwähnt, der Times Square ist big, hat unzählig Shops und somit war ich erneut 2 Stunden am Times Square, aber gesehen habe ich da noch lange nicht alles. Selbst um 23:30 waren er noch voll.

Ground Zero und weitere 9 Stunden walking...

Montag, 10:00 - 17:30
Das Wetter wurde nun wirklich noch schön, nach dem Schneeregen vom Sonntag. Zuerst ging es heute zu einem Ort, den Amerika wirklich sehr verwundet hat, 11. September 2001. Der Ground Zero. Es war wirklich Gänsehautstimmung da, wenn man an dem Ort steht, denn man vor ca. 6 Jahren unzählige Stunden im Fernsehr sehen konnte. Egal wie man über Amerika denkt, aber das hat selbst bei mir Emotionen ausgelöst, wenn man sich da wieder zurück erinnert und die Bilder wieder vor Augen hat. 9/11 hat wirklich ein Stück Amerika zerstörrt!

Nach diesem Erlebnis gings dann weiter nach Staten Island. Dies ist einer der wenigen Atraktionen, die in New York noch gratis sind. Die Staten Island Ferry fährt gratis nach Staten Island und man fährt dabei ziemlich nahe an der Miss Liberty vorbei. Somit konnte ich ein paar Fotos von dort aus machen und musste nicht mehr nach Liberty Island fahren, für die man sicherlich müsste 2 Stunden anstehen und ca. 15 Dollar bezahlen.

Auf Staten Island verweilte ich dann ca. 4 Stunden. Es war ziemlich entspannend, einfach mal nicht zu laufen und Manhattan von da aus zu betrachten.

Nach Staten Island gings dann weiter zur Wall Street. Von dieser wohl bekanntesten Street war ich aber ein wenig entäuscht, da ich diese mir irgendwie anderst, grösser, besser vorgestellt habe. Schlussendlich ist aber einfach eine Street, wie jede andere auch. Nur hat halt Mr. Trump (mit dem ich übrigens kein Meeting vereinbaren konnte...) sein Wolkenkratzer dort stehen und natürlich findet man dort auch noch den Stock Exchange (Börse). Aber das wars eigentilch auch schon.

Danach ging ich noch ein wenig zum Hafen um den Sonnenuntergang zu genissen. Im Hostel angekommen, hiess es ein wenig entspannen und TV schauen. Danach, um 20:00 - 22:30 gings nochmals in die Strassen von New York. Schlussendlich entschied ich mich New York bei Nacht vom Rockefeller (Top of the Rock) zu bestaunen. Es war wirklich ziemlich eindrücklich.

Und somit war auch bereits der erste Tag der Woche zu ende. Bilder wie immer im Blog, lasst sie euch nicht entgehen.

Samstag, 22. Dezember 2007

Erstes NFL Game, M&M's, Haribo und TS

Eigentlich hatte mein New York Trip ziemlich schlecht begonnen. Zuerst wollte ich mich ein nicht offizieller Taxifahrer für 20 Dollar mehr nach Downtwon bringen und dann musste ich ca. 5 Mins noch zu meinem Hostel laufen, da der Taxichauffeur zu faul war in die Seitenstrasse zu fahren. Kann alles ziemlich abschreckend sein, wenn man mit seiner Suitcase alleine im Big Apple steht und rund um ziemlich busy viele Leute sind, die sich ja eigentlich gar nicht für einem interessieren. Aufjedenfall dachte ich und dies war mein erster Eindruck, dass es wohl eine ziemlich lange Woche geben wird!!!

Im Hostel angekommen habe ich mich kurz ein wenig herumgeschaut und dann wollte ich Times Squareluft schnuppern. Mein Hostel war nur gerad 2 Minuten vom Times Square entfernt, also ziemlich im Big Apple, so war auch der Name meine Hostel. 120 Dollar für einen Privatroom mit geteiltem Bad und dies in Downtown Manhatten ist ein spottpreis, usually sind die Preise nicht unter 200 Dollar für Privatrooms im Big Apple. Und bevor ichs vergesse, im Flugzeug hatte ich die ganze Reihe für mich alleine, da der Flug nicht ausgeucht war, verteilten sie die Passagiere, damit diese mehr Platz hatten ;)

Samstagabend, 21:30 - 24:00
Der Times Square, ist wie man in aus verschiedenen Filme ja besten kennt einfach faszinierend, gross, bigger, links wie recht, hinten und vorne. Überall Leuchtreklameschielder. Hell, als wäre es Tag. Überall hat es Shops, wie der MTV-Shop, der Virgin-Store, M&M-Store, das Planet Hollywood, das Hard Rock und ein riesiger Swatch-Store, uuvm. (und unglaublich vieles mehr)

Der M&M-Store, auf drei Etagen kann man alles was das herz begehrt about die kleinen Süssen M&M kaufen, über Kissen, Kasselis, Taschen, Schreibzeug, usw. Es hat alles, aber wirklich alles! Ich kaufte nur für 20 Dollar einen riesigen Sack voll M&M's ;) (Bilder im Fotoalbum).

Danach gings in den Virginmusic-Store. Auch dort, einfach etwas grösser als normal... Auf erneut 3 Etagen und diese waren nicht unbeding klein, kann man jede CD, DVD oder Game kaufen und dies bis morgens um 2 am Wochenende und unter der Woche bis um 1 a.m. Ich war rund 1.5 Stunden im Laden und einfach ein wenig geschaut und weiter gestaunt.

Nach diesen ersten Eindrücken am Times Square begann ich die Zeit in New York doch noch zu genissen und der erste Schock war verschwunden.

Sonntag, 09:30 - 15:00
Today folgte dann mein erstes Highlight in New York, mein erstes NFL Football Game. Doch zuvor wollte ich natürlich die Stadt ein wenig erkundigen. So gings mit meinem Starbucks zuerst zum Empire State Building, das aber geschlossen hatte, da es neblig war und schneite. Somit gings nach ein paar Pictures von unten weiter zum wohl grössten Store der Welt, um genau zu sein, "The World's largest Store". Dort verbrachte ich etwa eine Stunde. Er war wirklich unheimlich gross. Das meiste davon natürlich Kleider und an jeder Orientierungstafel auf den Etagen von denen es glaub ich etwa 11 gab fand ich nur Frauenkleider... Danach gings mit der Subway zum Rockefeller Center und dem grössten Weihnachtsbaum . Dort ebenfalls wieder ein paar Pictures und dann gings bereits wieder zurück zum Brodway und Times Square wo ich zum zeitvertreib erneut den Virgins-Store besuchte.

Das meiste machte ich an diesen Tag zu Fuss. Somit hatte ich bereits die ersten 5 Stunden hintermir. Aber das interessierte mich alles nicht mehr, als ich den Lebensmittelladen verliess, mit meinen ersten HARIBO's seit ca. 6 Monaten. Ich war unglaublich happy und ass alle auf einmal :)

Und nun, der Event des Jahres, oder zumindes einer davon, National Football League (NFL) Für 10 Dollar ging der Expressbuss von New York nach New Jersey, wo die New York Giants spielen. Leider war es zu kalt und mit dem Schneeregen alles nochmals kälter. Aber Who Cares! Mit meinen Budweiserns gings zu meinem Seat und 3 Stunden NFL, nur für mich.

Nach Mitternacht war ich dann wieder zurück am Times Square und dann gings nach dem ersten 15 Stunden Tag gings zurück zum Hostel, denn meine Füsse brauchten ruhe. Somit war mein erster Tag in New York bereits zu ende und ich war sprachlos und fassungslos.

Bon Jovi & New York City (Intro)

Times Square, dort wo die Zeit still steht! (klick auf Foto)

Wooow, wenn ich diese Stadt mit einem Wort oder einem Satz beschreiben müsste, sorry, aber ich könnte es nicht, es ist unbeschreiblich, man ist wie in einer anderen Welt, wenn man am oder im Times Square steht. Morgens um 10:00 oder abends um 23:00, er ist immer voll und immer busy.

Und Wooow zum zweiten. Zum krönenden Abschluss in Calgary konnte ich auch noch das Konzert im Dome genissen. Es war einfach unglaublich! Jon hat uns alle gerockt! Angefangen beim neusten Hit "Lost Highway" über "Runaway", "Keep the faith" "It's my Life" usw. bis zur Frage, Who can say you can go home... dann der absolute Hit vom letzten Album Who Says you can't go home. Mehr als zwei Stunden rockte er im Saddledome. Die Atmosphäre war hammer. Ist wohl eines meiner besten Rockkonzerte, das ich je erlebt habe. Hier die komplette Setliste, zum alle Bon Jovi Fans neidisch zu machen...: ;D

Intro
Lost Highway
You Give Love A Bad Name
Raise Your Hands
Runaway
Just Older
Keep The Faith
Whole Lot Of Leaving
Till We Ain't Strangers Anymore
Born To Be My Baby
We Got It Going On
It's My Life
Bad Medicine/Shout
Stranger In This Town (Richie On Vocals)
(You Want To) Make A Memory
Diamond Ring
Never Say Goodbye
Mystery Train
Blood On Blood
Sleep When I'm Dead
Who Says You Can't Go Home
Livin' On A Prayer

Santa Claus Is Coming To Town
Run Run Rudolph
I'll Be There For You
Wanted Dead Or Alive
Twist & Shout
Treat Her Right

Fotos vom Konzert werden nach Weihnachten folgen, und natürlich meine Erlebnisse über die wohl unglaublichste Woche in meinem Leben, just in New York Dies aber erst nach meinem Jet-Lag. ;)

Auf dem Rockefeller Tower, im Hintergrund, das Empire State Building

Samstag, 8. Dezember 2007

Der Abschied rückt näher...

hehe... bin nun gerade fertig mit dem besten Frühstück der Welt, oder Kanada ;)
Pancake with Maple Sirup, Egg Muffin, Fruchtsalat, roti Böhnli. Nun bin ich aber gesättigt für den ganzen Tag und fit für den Downhill morgen in Nakiska, wo ich auf den Spuren von unseren beiden Olympiasiegern von 1988, Pirmin Zurbriggen und Vreni Schneider, bin.

In der Zwischenzeit, seit meinem letzten Eintrag hier habe ich viel Schnee gesehen. Bilder der herrlichen Winterlandschaften von Sunshine und Lake Louise sind in meinem Fotoalbum zu finden. Wir konnten sogar Pictures with der Gewinnerin vom Super-G in Lake Louise machen. Auch diese findet ihr natürlich im Fotoalbum. Alles in allem waren es wirklich zwei gigantisch geile Weekends in den Rockies! Und es ist immer wieder verblüffend, wenn man zum Beispiel in Lake Louise bei der Skistrecke ankommen mit dem Auto und denkt: "Das kenn ich doch, aber woher?", und sich dann wieder an diesen Film zurückerinnert. Ich freue mich bereits auf solche Déjà vu Erlebnisse in New York. Obwohl ich ja noch nie dort war, werde ich evtl. bereits die halbe Stadt kennen ;)

Je näher das nächste Weekend rückt, desto sadder fühle ich mich, schliesslich gehen Traditionen wie der 3-Dollar-Fridayafternoon in Moviedome zuende, mit meinen zwei quirligen Asiatinnen, oder der Whiskey-Thirsday. Natürlich ist der Hauptgrund warum ich von Tag zu Tag sadder werde, das Verlassen meiner Freunden hier. Hier ist es eine anderes, intensiveres Kennenlernen als zu Hause, schliesslich "muss oder sollte" man hier einen kleinen Freundeskreis aufbauen, mit denen man diese Zeit geniessen kann, aber man weiss auch, das irgenwann der Tag kommen wird, wo man sich "goodbye" sagen muss. Evtl. ja nicht für immer, schliesslich hat man ja immer noch E-Mail, und wenn dann in ein paar Jahren oder Jahrzehnten einer dieser neugewonnen Freunde mein Land besichtigen will, ist er natürlich immer wilkommen und dies wird zu 100% der Fall sein.

Gepackt, zumindest die Koffer für New York, muss bereits am Mittwoch gemacht werden. Da ich am Donnerstag noch meinen New Jersey Freund, Jon Bon Jovi sehen werde und am Freitag zum allerletzten Mal in meinem Leben mit Maria und Suk für 3 Dollar einen Film sehen werde. Danach wirds dann noch in die Weltberühmte Spaghetti-Factory gehen und dann heisst es wirklich Abschied nehmen. Zeit für sadness wird ich aber keine haben, denn 6 Nächte und 5 Tage in New York's Manhattan sind zu geniessen.

Dienstag, 27. November 2007

I lost my Face

OK, jetzt eschs echt nömme luschtig!!!

Wenn ich noch an die schönen Zeiten denke hier im Juli und August, mit ungefähr 32 Grad Tagestemparaturen, wird mir gerade warm. Aber jetzt, heute hatten wir im vergleich zum Sommer nur gerade mal "50" Grad unterschied. Heute wars nämlich nie wärmer als -15 Grad! Und wenn man an der Busstation und der C-Trainstation warten muss und der Wind noch blässt, dann glaubt man wirklich, jeden Moment friert einem die Nase ab! Keine Ahnung ob ihr euch das Vorstellen könnt. Freue mich auf morgen, denn dann ist es nämlich nur -8 Grad, im Vergleich zu heute angenehm warm :)
Am Samstag waren wir ja in Sunshine (nähe von Lake Louise) Skifahren mit der LSC. Es war wirklich fantastisch. Leider waren aber nicht alle Pisten geöffnet, da es immer noch zu wenig Schnee hatte. Aber es war trotzdem ziemlich cool. Bilder gibt es auf der LSC Fotogalerie, klick hier. Es ist halt immer wieder amüsannt, wenn Saudi Araber, Südamerikaner oder Asiaten zum ersten Mal auf den Ski oder dem Board stehen ;)

Das Fondue von der Emmi, das wir letzten Freitag gemacht haben, war ebenfalls tip top.

Fernando, Zeb (meine Homestaymother) und Matschi

Eigentlich hatte ich ja noch vor Hundeschlitten zu fahren, dass hat sich aber jetzt erübrigt, da meine letzten zwei Weekends in Calgary mit Skifahren in Lake Louise (nächstes Weekend) und Schneeschulaufen (mein letztes Weekend in Calgary, bevors dann nach NY geht) ausgebucht sind.

Jaja, ich habe gesagt ich werde ein englisch Diplom hier absolvieren, habe mich aber nun doch umentschieden, es wäre zu viel Stress und ich könnte nicht (can't, so einfach wäre es könnte nicht in Englisch zu schreiben) richtig meinen letzten Monat hier in Calgary geniessen. Was ich aber sicher versuchen werde zu machen, in LU-Town einen Englischkurs zu belegen, damit ich weiterhin meine Englischkenntisse nutzten kann und dann im Frühling oder Sommer (je nachdem, wie es Jobmässig aussieht) ein Englischdiplom zu machen.

Viele Grüsse aus dem Tiefkühlschrank Calgary
"The Ice-Man"

Mittwoch, 21. November 2007

Langeweile, What the hell is that?

Muss glaub meinen letzten Beitrag umschreiben, den von langeweile kann ab jetzt nicht mehr die Rede sein... ;)

Nov. 24., 2007 - Skiing @ Sunshine Village
Dec. 01. - 02., 2007 - Ski Trip to Banff and Lake Louise*
Dec. 08., 2007 - Snowshoeing in Kananaskis

*Naaa, wer wird nun neidisch? ;)

Nicht? hmmm...

Aber was wäre wenn ich an diesem Wochenendtrip in Lake Louise schweizerinnen wie Fränzi Aufdenblatten, Martina Schild, Nadia Styger oder unsere engelbergerin Dominique Gisin antreffend würde?

Wie? Grosses Fragezeichen?

An diesem Wochenede werden die ganz grossen vom FIS-Ski Zirkus in Lake Louise je eine Abfahrt und einen Super-G austragen! Und ich mitendrinn. Musste also nach Kanada gehen um an mein erstes Skirennen zu gehen.
Eine Woche zuvor werden die Männer ihre Abfart und den Super-G dort austragen.

Irgendwo zwischen Skiing und Schneeschuhlaufen gehts dann noch ans letzte NHL-Game (Flames vs. Anaheim) und danach gehts dann endlich nach New York City!

Montag, 19. November 2007

Gesucht: Das Titelwort für diesen Abschnitt!!!?

Hello Folks

How're you doing? I'm doing well.

Today, I had been shopping and I bought the Travel Guide about New York City. I'm looking very very forward for New York. I'm so happy!

Up to now, the time had stopped to run, unfortunatly! In one month I'll be in New York and in five weeks, finally I'll be @ home. But I don't know yet, how I go home, with the train or with my family's car. I'll see. This week starts my last session in LSC, I'm now in Level 8.

And the live will be a little boring, because 2 of my best friends here left calgary this weekend.
Thanks to those guys, it was a really (rlilly) really (rlilly) good time that we had here in calgary, and I'm sure, that we'll see us in this life again!

Last week, I went to the Travis concert here. It was really good.

So, I'm finish with english, now german for my swiss guys. see ya!

Das Leben hier beginnt langsam lang zu werden. Denn ich freue mich langsam aber sicher wirklich ziemlich fest auf Bon Jovi, New York und auf zu hause. Bis jetzt ist es noch jedem so ergange, egal wie lange er/sie hier in Calgary war, zuletzt war man froh, ist die Schule zu ende. Auch mir wird es nicht anderst ergehen.

Today kaufte ich ein weiteres Andenken an Amerika, den Reiseführer about New York City. Ich werde jetzt dann mal ein Foto machen about meine persönlichen Andenken an die Zeit hier in Calgary, es sind einige Dinge zusammengekommen.

Ich suche seit ca. 5 Minuten ein deusches Wort, aber mir fällt es einfacht nicht ein. Dieses Wort sollte diesen Eintrag übertiteln, vielleicht fällt euch ja ein Wort zu diesem Eintrag ein, sag es mir biiiteeee... ;)

Ich habe hier ja viel Zeit um nachzudenken. Die ersten Monate sind wir ja wirklich von einem Ort zum anderen gesprungen, aber jetzt, easy-life hier.

Wenn ich mal so einen normalen Tag anschaue, und diesen mit Luzern vergleiche, oh Gott! Ich lebe hier zwar in einer Stadt mit 1'000'000 Million Einwohner, aber man kennt mich hier, mich und meine Wünsche im gegensatz zu Luzern. Wenn ich mal nicht um 07:45 an der Bushaltestelle stehe, warte der Chauffeur eine Minute, denn er weiss, normalerweise und dies Seit ca. 5 Monaten bin ich auf diesem Bus. Morgens bei Starbucks brauche ich gar nicht mehr zu sagen, dass ich den "Grande Latte" möchte, den ich und mein schwarzer Kaffeebecher sind bekannt dort, die Bedienung bevorzugt lieber ein wenige Smalltalk. In der Schule ist ja klar, sogar der Chef wird gedutzt. Muss mir dann schnell das "Hello" oder "Hi" wieder abgewöhnen und stattdessen wieder ans "Grüezi" gwöhne. Klar, "you" hat ca. 5 verschiedene Bedeutungen unter anderem auch das höffliche "Sie", aber man benutzt es für Kollegen und fremde Personen gleichermassen. Nur versteht es man für each Situation anders. Und schlussendlich noch mein geliebtes Subway. Auch dort wiessen die langsam wie mein Traumsandwich aussieht.

"Der Kunde ist König", dies kann ich hier wirklich nur bestätigen. Im Einkaufszentrum wird einem die Ware noch in Tüten verpackt, auf Wunsch für ältere Leute wird das Zeugs sogar noch bis zum Auto transportiert, ich war ein wenig verdutz als ich dies zum ersten Mal sah hehe... Aber wie gesagt, "der Kunde ist König" und nicht nur ein Satz.

Die offenheit der Leute hier wird ich wohl am meisten vermissen. Letzt Woche ging ich ans Konzert von Travis. Die Band ist nicht wirklich bekannt hier, um so besser für mich natürlich. In Zürich spielten die vor ca. 10'000 Fans, hier in Calgary gerade mal vor ca. 500. Es war eines meiner besten Konzerte, das ich je erlebt habe. Nicht nur von der Musik her. Ich war in der vordersten Reihe, war auch nicht schwierig bei so wenig Fans ;) aber es war ein tolles Erlebnis wie die Band mit mir und dem Publikum gespielt hat. Gekommen bin ich alleine, gegangen mit zwei Kanadiern, die auf einmal mit mir vor dem Konzert angefangen hatten zu quatschen.

So, leider ist mir dieses Wort immer noch nicht eingefallen, entweder liegt es daran, dass ich es seit ca. 6 Monaten nicht mehr gebraucht habe, oder...

Auf jedenfall ging diese Weekend die erste Bewerbung raus, den Namen der Firma möchte ich hier nicht erwähnen. Aber wirklich in Stimmung um 8 ganze Stunden pro Tag zu arbeiten bin ich nicht wirklich. Im Januar werde ich wohl noch meine Eltern daheim nerven, evtl. im Februar auch noch, je nachdem wann mir das Geld ausgehen sollte hehe...

Diese Woche habe ich doch tatsächlich ein Cheese Fondue von EMMI hier in Calgary gefunden, dieses wird es dann diesen Freitagabend geben und auch das letzte von den beiden Eichhof Klosterbräu wurde diese Wochende gesoffen ;) Nun muss ich wirklich zurückkommen...
So Guys, see ya es paar vo üch no das jahr, aber denn secher nöchschtjahr! Bruche im Januar de scho chlii unterhaltig!!!

A lot of Grüsse
Dan

Samstag, 3. November 2007

Halloween

Trick or treat,
smell my feet,
give me something good to eat,
not too big,
not too small,
just the size of Montreal

Why Montral? Because Montreal is the second biggest city in Canada.

Man kann es nicht vergleichen mit dem was wir in der Schweiz haben, auf keinen Fall. Und vermissen werde ich es auf jedenfall Fall! Zuerst feierten wir in der Schule, ca. 2 Stunden und zum Schluss wurden noch die besten drei Kostüme geehrt. Am Abend dann natürlich der Höhepunkt von Halloween, wenn die kleinen Kinder um die Häuser ziehen können um Candys zu sammeln.

Stelle dir bitte nun ein ca. 3 jähriges Mädchen vor, das mit quitschend hoher Stimme und leuchtenden Augen vor deiner Haustüre steht und nichts anderes sagen kann als "I want Candys, I want Candys, I want Candys..." (siehe im Fotoblog die neuen Halloweenpictures).

Nächstes Wochenende ist wieder einmal der obligate Feiertag, den wir jeden Monat haben. Wir wollten eigentlich erneut einen Ausflug planen. Aber uns wurde nun wirklich bewusst, wie gross Kanada wirklich ist (Das zweitgrösste Land nach Russland, 9.984.670 Quadratkilometern). Bisher sahen wir Berge, Wälder und Seen in Banff und Lake Louis und das nichts, die Prärien und Steppen von Alberta. Klar, man könnte nach B.C. oder Saskatchewan fahren, aber was sollte man dort anderes sehen als Berg, Wälder, Seen oder Prärie? Im Norden könnte man natürlich auch noch die Nordlichter sehen. Aber damit man "minimale" Chancen hat, darf man zuerst ca. 15 Stunden mit dem Auto fahren. Aber 15 Stunden each way um dann nur Wolken zu sehen, sind definitiv zu lange. Somit werde ich wohl mein fünftletztes Weekend in Calgary verbringen, das ab heute Abend wohl zugeschneit wird, denn nach der Kälte ist nun der Winter auch in Calgary angekommen. Der Forecast für in 2 Wochen sagt zum ersten mal Temperaturen von -10 and more an.

Hehe... bald wird es Zeit für etwas grosses und wenn ich "gross" sage, dann meine ich damit wirklich ziemlich GROSS! That means damit nämlich eine "Was werde ich in Calgary vermissen" Liste. Und diese wird endlos lang werden... Unfortunately!!!

Und nun mal wieder ein kleines Geschtlein :) Als wir gestern nichts böse ahnend im King Herny (mein lieblings Pub) sassen, fragte uns jemand, natürlich auf Englisch, ob wir ein Feuerzeug hätten. Michael hatte seins dabei und gab es ihr. Als sie es dann zurück gab bedankte sie sich, natürlich nicht in Englisch, sondern mit "Merci vell mal". Tja, solls geben :) Die drei waren von der Global Village, eine andere Sprachschule in Calgary.

Zurzeit bin ich ja nur noch 7 Stunden von euch entfernt, aber in dieser Nacht werden auch wir die Zeit um eine Stunde zurückstellen, dann sind es wieder 8 Stunden, die ich zurück liege.

Dan

Sonntag, 28. Oktober 2007

Das Ende, es rückt leider näher...

This message is for my englisch friends.
If something is important for you guys, I'll write in english, of course. If it just smalltalk to my swiss friends, then I'll write in german.


Heute in zwei Monate werde ich "leider" bereits wieder zuhause sein. Natürlich freue ich mich auf euch, aber das Leben, dass ich zurzeit hier habe ist einfach unbeschreiblich. Viele von euch haben bereits gefragt, wenn ich wieder zurückkomme. Ich werde als Weihnachtsgeschenk am Sonntagabend, 23. Dezember in Zürich eingeflogen ;) sofern alles klappt mit dem Anschlussflug in London oder die mich überhaupt aus New York herauslassen...

Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich diesen Sprachaufentlich gebucht. Damals dachte ich noch das ein halbes Jahr im Ausland vielleicht zu lange sei. Aber heute weiss ich, dass dies wohl die beste Entscheidung war, die ich machen konnte. Ich würde es wieder tun und jedem weiterempfehlen. Ich habe viele gute Momente hier erlebt und werde sie defintiv noch erleben. Wer weiss, evtl. zwischen Frühstück mit dem Ground Zero und Shoppen in Manhatten werde ich sogar noch ein Hollywoodstar antreffen.

Ich kann nun defintiv bestätigen, dass die Kanadier verrückt sind. Gestern Nacht ging ich auf den letzten City-Train und dann müsste ich ein Taxi nehmen zu meiner Homestay. Kostest jeweils 15 Dollars, ist aber immer noch 50% billiger als unsere schweizer Taxis, denn ich fahre zwischen 10 und 15 Minuten von der C-Trainstation zur Homestay. Im C-Train quatschte mich dann ein Typ an, etwa gleich alt wie ich und ziemlich talkative. Als er dann im Gespräch erfuhr, dass ich noch ein Taxi nehmen musste, sagter er mir, soll ich vergessen. Er will mich nachhause fahren. Hehe... Natürlich sagte ich nicht nein zu diesem Angebot. Obwohl er wusste, dass es etwa 25 Minuten zu meiner Homestay war, fuhr er mich nachhause. Kurzgesagt, morgens um 2am, fährt ein Kanadier einen Schweizer zu seiner 25 Minuten entfernten Homestay nachhause. Er selber musste ja dann wieder zurück. Habe nun seine E-Mail Adresse und es stellte sich heraus, dass er jeweils ins Brewster-Pub geht, dass ganz in der nähe von meiner Homestay ist. Wir werden uns somit mal auf ein "paar" Biers treffen.

Dies ist nur ein Beispiel wo zeigen soll, wie gastfreundlich diese Kanadier sind. Ich könnte noch hunderte solche Beispiele aufzählen. Möchte euch aber nicht langweilen ;)

So sah es letztes Wochenend von meinem Schlafzimmerfenster aus. Der Winter, er kommt langsam aber sicher. Ich muss jeweils schmunzeln about your complains. Ich zitiere... ;) "Tagsüber haben wir im Moment Temperaturen von +3-5°, also auch nicht sehr warm, zu allem Überfluss geht noch die Bise" oder "im momänt mit miserblem wätter" und der beste war "Be euis die Schweiz esches Momentan ziemlich düschter und Chalt, also mer send gar ned zBeniide!!" Nehmts nicht persönlich, ist einfach lustig zusehen, wie ihr darüber denkt. Da nun die Polarkälte in Calgary angekommen ist fühlen sich die -5 Grad jeweils wie -10 an. Und wenn der Wind noch bläst, ihr wollts glaub ich gar nicht wissen ;) Aber das ist ja noch "warm" ich frage mich jedesmal, wie sich dann diese -30 Grad anfühlen. Ich werds sicherlich herausfinden und dann werdet ihrs hier lesen, sofern ichs überlebe ;)

video

Auf diesem Video ist ein Touchdown der Calgary Stampeders zusehen. Das Touchdownhors (Pferd), dreht jeweils bei einem Touchdown eine Runde. Natürlich nicht zu übersehen, die wunderschönen Cheerleaders ;)

Im Fotoblog hat es wiedermal ein paar neue Fotos zu betrachten.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Is America big enough?

I know it's a long time has passed since my last post, but I'm still alive!!! Better than ever. But unfortunately, the last day will come in America. But until the last day, I will get much more experience. Since I chose Business class, I have much more to learn. But that's ok. I am here to learn English!!!

Not the best month, just the best week will be in December, from December 13 to December 21.

- On December 13 is Bon Jovi in Calgary. And of course I bought
a ticket!!!!
- Two days later, on December 15, I will fly to New York!!!
- And finally, I will see on december 16 my first NFL Football Game

But until this week, there are still two months. I already have tickets for two NHL games purchased (Oct. 22 against the Sharks and Oct. 30 against the Predators). And in November, I will go again.

So, das wars mit Englisch für heute ;) Wer eine Deutschübersetzung möchte, soll sich melden...

Dan

ps. Wer Fehler findet, soll sie doch einfach behalten ;D

Montag, 24. September 2007

Mein erstes Spiel v. 2.0 (NHL)

Und nun habe ich auch mein erstes,aber sicherlich nicht letztes NHL-Pre-Season Game gesehen. Flames vs. Oilers. Einzigartig diese Stimmung, diese friedliche Stimmung im Stadion. Bei uns ja bekanntlich leider undenkbar!

Sogar der erste Schnee hat sich angekündigt. Letzte Woche hatten wir 2x Schneeregen. Auch die Temperaturen fallen nun in der Nacht regemlässig 1-3 Grad unter Null. Aber zum Glück gibt es noch den Chinook. Infos über mein Calgary-Wetter gibts hier (klick)

Wiedermal ein aktuelles Foto, von gestern Samstagabend (Michi from Horw..., Fernando von Brasilien, lebt mit mir in der Homestay, Gina from Brasil, und meine Wenigkeit.

Übrigens, diesen Dienstag ist Halbzeit von meinem 177-tägigen (Sprach)aufenthalt in Amerika. Und ab morgen Montag werde ich in den Buissnes-Kurs wechseln.

See Ya
Big Dan from Calgary

Sonntag, 16. September 2007

Mein erstes Spiel (NFL)

Wer mich ein wenig besser kennt, der weiss, dass ich seit ca. 5 Jahren jeweils am ersten Montag im Februar frei haben muss, da in der Nacht von Sonntag auf Montag der Super Bowl, das Final der amerikanischen NFL, der grössten Sport-Event der Welt, stattfindet und ich den jeweils sehen muss.

Diese Nacht ist für mich jeweils eine der besten im Jahr, da lebe ich typisch amerikanisch, mit Fast-Food à la Chips und Pizza und Popcorn und natürlich darf ein 6pack Beer nicht fehlen!

Hier in Calgary gehe ich regelmässig an die CFL (Canadian Football League) Spiele der Calgary Stampeders (3x). Diese sind aber kein vergleich zur amerikanischen NFL (National Football League).

Leider ist es sehr schwierig an solche Tickets zu kommen, geschweige denn extra wegen einem Spiel in die USA zu reisen.

ABER, nach Kanada und New York, hat sich nun ein weiterer Wunschtraum erfüllt! Und zwar werde ich am Liga-Spiel

New York Giants vs. Washington Redskins
am 16. Dezember 2007, 08:15pm

LIVE im Stadium dabei sein!!!!

Montag, 10. September 2007

I will go to the "Big Apple"

Was haben das Empire State Building, die Freiheitsstatue, der Madison Square Garden oder der Ground Zero jetzt und bald gemeinsam?

Naaa, erraten???

Are you sure that you have the correct answer?

Really?

Here the correct answer:

Alles findet man in New York City und da werden ich ab dem 15. bis 21. Dezemeber 2007 sein und New York City in der Vorweihnachtszeit geniessen!!!

Samstag, 8. September 2007

Verrücktes Weeekend in Vancouver

Mal überlegen, wo ich überhaupt anfangen soll…

Verrückt ist das richtige Wort dafür, wie man dieses Weekend in Vancouver beschreiben soll, crazy aber im positiven Sinn gemeint.

Der Trip hat eigentlich bereits am Freitagnachmittag nach der Schule begonnen. Simeon, ein weiterer LSC-Student und FCZ-Fan hat sich kurzfristig entschieden, mich nach Vancouver zu begleiten. Zwar musste er einen Flug später nehmen, aber den Rückflug war noch nicht ausgebucht, so konnte er mit mir zurückfliegen. Auch mein Hotel war für Samstagnacht ausgebucht, so wählten wir (leider zu schnell) ein anderes Hotel für Simi für Samstagnacht und für die zweite Nacht buchte er zum Glück mein Hotel.

Somit hiss es am Freitagnachmittag nach der Schule, “Mer gsehnd üs de mornmorge in Vancouver…“, sounds crazy.

Calgary (GMT -07:00) Samstagmorgen, 05:00 Uhr
Der Wecker klingelt! 30 Minuten später fährt mein Taxi zum Flughafen, damit ich das Flugzeug um 07:00 erwische und damit ich um 07:22 in Vancouver (GMT -08:00) aus dem Flugzeug steigen kann und auf Simi warten kann, der eigentlich 40 Minuten später ankommen sollte. Als erstes stellt man ja das Handy wieder an um zu checken, ob man Freunde hat, die hatte ich, nämlich Simi, er hatte sein Flug verpasst. Aber er konnte zum Glück ohne weitere Unkosten den nächsten Flug nehmen, der eine Stunde später flog.

Somit ging ich zu Starbucks und danach zum Info-Point. Als Simi dann auch endlich in Vancouver eintraf, nahmen wir den Shuttle-Bus nach VanDown. Dort angekommen “suchten“ wir erneut einen Starbucks, um unser Weekend zu besprechen, was wir wenn/wo machen wollen. Starbucks und Vancouver ist ebenfalls eine crazy Situation, schier an jedem Ecken und in jeder Strasse steht solch ein Starbucks. Wir hatten also die Qual der Wahl, ob wir in den Starbucks auf der rechten Strassenseite gingen, oder den auf der linken Seite…

Nach intensiven Diskussionen (ohne zu hooliganisieren (FCB und FCZ)) hatten wir unser Programm. Wir gingen dann auf den Harbour Centre Tower um einen ersten Überblick über die Stadt zu erhalten. Anschliessend erkundigten wir das Stadtviertel Gastown. Dort war noch eine Oldtimer-Ausstellung. Danach wollten wir nach Chinatown gehen, aber leider waren wir so geschockt vom Obdachlosenviertel, das zwischen Gastown und Chinatown lag, dass wir keine Lust mehr hatten. Es ist wirklich abartig, was man da sah, Details erspar ich euch.

Da nun bereits ca. 14:00 war, entschieden wir uns unsere Hotels zu beziehen. Ich checkte zuerst in meinen Hotel ein, das wirklich empfehlenswert ist. Gutes Preisleistungsverhältnis. Anschliessend wollten wir Simis Hotel suchen. Aber auf halbem Weg machten wir kehrt, in einem Taxi, da wir in Mitten der East Hanstings Street, dem Obdachlosenviertel standen. Zurück in Downtown und ziemlich geschockt würgten wir ein Subway-Sandwich runter und überlegten, wo Simi heute Nacht schlafen soll. Wir versuchten unser Glück in zahlreichen Hotels und Hostels, aber alle waren leider ausgebucht. Einzig im Marriott Hotel, für eine Nacht CHF 200, wären noch Zimmer frei gewesen. Ich riet ihm aber davon ab und versuchte ihn umzustimmen, doch nochmals ein Versuch nach East Hanstings zu wagen, da das Hotel ansonsten eine gute Bewertung hatte, ausser die Lage war beschiessen. Und ich hatte Erfolg. Wie sich dann am nächsten Morgen herausstellte, war die Nacht gar nicht so schlimm. Der Hotelbesitzer erklärte uns dann, dass zwei Seitenstrassen weiter das eigentliche Pennerviertel ist und in der Strasse in der das Hotel ist nur noch eine “Auslaufzone“ ist.

Nachdem Simi auch in sein Hotel eingecheckt hatte, gingen wir zurück nach Downtown und von dort in den Stanley Park. Wir liefen ca. 2 Stunden drin herum und entschieden dann, morgen mit Bikes zurückzukommen, da dieser Park wirklich verdammt gross ist. Zurück in Downtown, trafen wir durch Zufall einen weiteren
LSC-Studenten, Alvaro from Mexico. Anschliessend brauchen wir FastFood und Beer. Und somit war der erste Tag in Vancouver bereits vorbei. Mir kam dieser Tag angenehm lange vor. Because jedesmal wenn ich auf die Uhr schaute, war eine Stunde früher als ich annahm, da Vancouver nochmals eine Stunde zurück liegt.

Sonntag, Bewölkt mit ein paar Regentropfen, 09:00
Simi hat die Nacht im Hotel gut überstanden, er hatte sogar das bessere Bett im Hotel als in seiner Homestay-Family. Aber er war sichtlich froh, dass er die zweite Nacht in meinem Hotel verbringen konnte.

Nach einem Starbucks-Coffee und Subway-Sandwich fuhren wir mit dem Bus zum Queen Elisabeth Park, vom dem man angeblich einen guten Ausblick auf die Stadt haben sollte. War aber nicht so. Der Park selber war aber ziemlich schön und somit hat es sich trotzdem gelohnt. Back in Town nach ca. 3 Stunden, liehen wir Bikes aus. Mit denen fuhren wir 2 Stunden im Stanley Park herum und zur Lions Gate Bridge. Der Park ist wirklich traumhaft, in Mitten einer Millionenstadt solch eine Grünanlage.

Am Abend assen wir in der Old Spaghetti Factory, welche schier in jeder grösseren Stadt in Kanada vertreten ist. Als wir an der Bar auf unseren Tisch warteten, quatsche uns auf einmal ein älteres Ehepaar auf Schwyzerdütsch an, crazy!

Montag, Bewölkt, unsere letzden Stunden in Vancouver, 09:30
Wie gewohnt, gings zu Starbucks und Subway. Danach fuhren wir mit dem SeaBus nach North Vancouver. Während wir auf diesen “Bus“ warteten, indem etwa 50 oder 70 Leute platz hatten, setzte sich neben mich, wie kann es auch anders sein, ein anderes Paar aus der Schweiz. Ich gab mich aber nicht zu erkennen.

“Wo anne gönd ihr?“, ertönte es auf einmal vom gegenüberliegenden Sitz im SeaBus. Irgendwie kamen mir diese Worte bekannt, aber zugleich auch fremd vor. Wir checkten zuerst beide nicht, was los war, bis ich dann mal antwortete. Sie, from Switzerland, war auf der Durchreise in Vancouver.

Unser heutiges Ziel war die Capilano Suspension Bridge. Eine Hängebrücke, die über eine 70 Meter tiefe Schlucht gespannt ist. Dahinter befindet sich noch echten Regenwald in dem ein Rundgang in mitten der Bäume angelegt ist. Dort verweilten wir ca. 2 Stunde bevors dann endgültig mit einem Taxichauffeur, der angeblich von Aliens entführt wurde, zurück zum Airport und Calgary ging.

Fazit von diesem Wochenende in Vancouver, Schweizer gibs überal! Vancouver selbst ist von aussen her betrachtet nicht so schön wie Calgary, in Downtown aber ist es gut. Auch das Obdachlosenviertel ist um einiges grösser und krasser als in Calgary.

Bilder vom Weekend sind im Fotoalbum zu betrachten.

Dienstag, 28. August 2007

1'000 Kilometer durch die Prärie von Kanada

Highway to the sky (klick auf Foto)

Wir wollten dieses Wochenende ohne etwas zu planen durch Alberta, Kanada fahren. Ohne wirklich zu wissen, was wir eigentlich anschauen wollten und wo wir schlafen würden gings von Calgary aus am Samstag Morgen nach Norden. Wie sich aber später herausstellte, hätte dies schier zu einem Debakel geführt.

Wir entschieden uns schnell, dass der erste Stop Drumheller
(ca. 141 Km von Calgary) sein sollte. In Drumheller steht der Weltgrösste Dinosauerier und man kann hier über 30 lebensgrosse Dinosauriermodelle und Skelette bestaunen. Wir entschienden uns nur den den grossen Dino und das Städten zu besichtigen. Das Städtchen sah so aus wie in den alte Filmen. Anschliessend gings ins Boston Pizza fürs z'Mittag.

Danach gings dann langsam aber sicher ab in die einsame und unendlichweite Prärielandschaft von Alberta. Der Benzintank war noch halb gefüllt, so konnten wir ohne Probleme durchfahren zur nächsten Tankstelle, dachten wir...

Unterwegs besichtigten wir noch die "Hoo-doos" und ein Kohlenbergwerk. Nachdem gings dann auf dem Highway 570 richting Highway 36 der nach Brooks führte und von dort sollte es eigentlich dann richtung Medicine Hat, wo wir übernachten wollten. Klingt alles relativ einfach, sofern man genug Benzin hätte... oooops! SHIT!!!

Kurz vor dem Highway 36 (ca. 3 Kilometer von der Kreuzung entfernt und ca. 90 Kilometer von Drumheller und somit der nächsten Tankstelle entfernt) fängt der verdammte Benzinanzeiger zu blinken an. Schnell wurden alle drei Karten die wir dabei hatten hervorgeholt um nach einer grösseren Ortschaft zu suchen, die evtl. eine Tankstelle besitzt. Zurück war unmöglich, denn Normal ist, dass man mit einem blinkenden Benzinanzeiger noch ca. 50-70 Kilometer fahren kann. Melanie meinte sogar, bei Ihrem schweizer Auto sind es nur noch ca. 30 Kilometer. Somit waren unsere Kilometer gezählt und eine wirklich grosse Ortschaft war nicht in der Nähe. Wir entschieden uns die nächste kleinere Ortschaft (ca. 13 Kilometer entfernt) anzufahren, was sich aber als Fehler herausstellte, da es sich nur um eine verdammte Farm handelt.

Mitten im Nichts

Somit sind wir bereits ca. 20 Kilometer mit der blinkenden Tankanzeige gefahren. Was sollten wir nun machen, im Nichts, umgeben von Maisfeldern und Steppe? Zurück zur Kreuzung dachten wir sei unmöglich. Und auf dem Weg zu dieser "Ortschaft" sahen wir nur gerade ein Auto. Wir waren in der Sch*****.

Nach ca. 10 Minuten kam dann endlich wieder mal ein Auto vorbei. Wir hielten ihn an und fragten nach der nächsten Tankstelle. Diese sei aber ca. 40 Kilometer entfernt, sagte Darrell uns. Er sah uns unsere Verzweiflung an. 40 Kilometer zur nächsten Tankstelle + die 20 Kilometer, die wir bereits gemacht hatten, ergaben
ca. 60 Kilometer und dies mit einer blinkenden Tankanzeige, IMPOSSIBLE! Und obwohl Darrell in eine andere Richtung musste, bot er uns an uns zur nächsten Tankstelle zu führen und sobald unser Auto stehen bleiben würde, einen von uns zur Tankstelle und zurück zu fahren.

Der Weg zur Tankstelle kam uns endlos vor. Keine Ahnung wieso, aber auf einmal sahen wir von weitem unser rettendes Ziel, eine SHELL-Tankstelle. Ich war glaub ich noch nie so froh eine SHELL-Tankstelle zu sehen. Und wir jubelten und feierten als würde die Schweiz Europameister werden.

Der Tank war wohl leer, als wir an der Tankstelle ankamen!

Damit Darrell aber nicht vergebens diesen Umweg machte, luden wir Ihn zu einem Bier und Burger ein. Nach einer Stunde plaudern mit diesem kanadischen Farmer verliesen wir die Raststädte (die übrigens nur ein paar Kilometer von Hanna, dem Heimatort von Nickelback) liegt.

Als wir dann um ca. 9:00pm, mit ca. 3 Stunden Verspätung in Medicine Hat (ca. 250 Kilometer von der Shell-Tankstelle) ankamen, wollten wir à la "Old-American-Movie-Style" ein Motel suchen. In den Filmen sieht das immer so einfach aus, aber wir suchten sicherlich 40 Minuten lang, bis wir ein Hotel gefunden haben. Für 30 Dollar pro Person konnten wir dort die Nacht verbringen und uns von den ca. 500 Kilometern Autofahrt mit unvergässlichen (Schreck)momenten erholen.

Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr gings dann bereits weiter, in den 30 Kilometer entfernten Cypress Hills Park. Dort machten wir eine Round-Tour mit dem Auto und anschliessend gings dann auf dem Highway 3 Richtung Lethbridge (ca. 170 Kilometer von Medicine Hat).

Nach unzählingen kleinen Dörfchen, hunderten von Korn- oder Maisfeldern und kleinen Friedhöfchen, kamen wir dann in Lethbridge an. Dort besichtigten wir das rekonstruierte Fort "Whoop Up".

Anschliessend gings dann noch in den "Mc D" und danach fuhren wir die ca. 250 Kilometer von Lethbridge nach Calgary zurück. Unterwegs hielten wir natürlich immer wieder an um die einzigartige und unendlichscheinende Prärielandschaft zu Fotografieren. Und natürlich hatten wir diesesmal genug Benzin getankt... ;)

Fazit von diesem Weekend:
Es war bis jetzt das beste Wochenende in Kanada. Banff und Lake Louis waren gut, aber es sind halt "Null Acht Fünfzehn" und vorallem Touristenorte. Dieses Weekend war wirklich mal was eher ungwöhnliches, was man nicht alle Tage erlebt. In 2 Tagen,
1'000 Kilometer durch die kanadische Prärielandschaft zu fahren und Dinge zu sehen, die kein Reisebüro einem anbietet.

Nächstest Wochenende bin ich in Vancouver und werde dort sicherlich erneut ganz spezielle Momente und Erlebnisse haben. Dort werde ich dann einen Koreanischen Mitstudenten treffen, der für
3 Wochen in Vancouver ist.

Fotos von diesem Weekend sind in meinem Fotoalbum.

Donnerstag, 23. August 2007

Es kann gestrampelt werden...

Für knapp CHF 150 habe ich mir nun diese Bike gekauft.

Bis zum ersten Schnee, der evtl. anfangs Oktober fallen wird und sofern die Temperaturen noch nicht unter Null gefallen sind werde ich täglich anstatt den Bus das Bike zur C-Train Station nehmen. Hin sind es etwa 20 Minuten, zurück ca. 40 Minuten.

Im letzten Jahr fielen die ersten 5cm Schnee am 17. Oktober, zu diesem Zeitpunkt war es noch 2 Grad warm. Gegen mitte November hatte man in Calgary um 12cm Schnee und die Tageshöchst-
temperaturen, bitte nochmals lesen, TAGESHÖCHSTTEMPERATUREN waren um die -24 Grad!!! Und die Tiefsttemperaturen in der Nacht um die -30 Grad. (Bitte Mund wieder schliessen, danke schön)

Aber bis dahin sind es noch ca. 1.5 Monate, in dene ich mein neues Hobby ausüben kann.

Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu erzählen. Mein internationaler Freundeskreis hat sich um weitere Koreaner(innen), Italienner und
St. Galler(innen) erweitert.

Das Football-Game vom letzten Freitag (Stampeders vs. B.C.) war erneut interessant und ein ebenbürtiger Ersatz zum Soccer. Das nächste werde ich leider verpassen, da ich zu diesem Zeitpunkt in Vancouver sein werde. In knapp einem Monat beginnt dann auch die Eishockey-Saison der Calgary Flames.